gruppenbilder a-w-s

Die aktive Gestaltung der eigenen Lebens- und Wohnwelt mit Gleichgesinnten ist eine Möglichkeit, auf den Rückzug staatlicher Institutionen zu reagieren. In Zeiten ausufernder Kommerzialisierung des öffentlichen Raums und schleichenden Privatisierungs- und Individualisierungstendenzen ist das sogar zwingend notwendig, um ein Gemeinwesen mit hoher Lebensqualität zu erhalten und zu fördern und der Verödung der Innenstädte entgegen zu wirken.

Bei den meisten dieser Wohn- und Lebensformen steht der Gemeinschaftsaspekt im Vordergrund. Wo die Familie nicht mehr zentraler Bezugspunkt ist, suchen die Menschen nach Wahlverwandtschaften und neuen Formen der Gemeinschaft, die nicht zuletzt ein hohes Maß an sozialer Verantwortung und Sicherheit gewähren.

Wo traditionelle Familienverbände sich auflösen ist die Gefahr der Vereinsamung gegenwärtig, besonders im Alter. Nicht zufällig entstehen immer mehr Wohnprojekte für Senioren. Sich jetzt schon mit dem Lebensabend zu befassen macht auch aus ökonomischen Gründen Sinn.

Wer sich einem gemeinschaftlichen Wohnprojekt anschließt, hat wahrscheinlich bereits positive Erfahrungen im Zusammenleben und Wohnen mit Anderen gemacht. In jedem Fall hat er/sie sich in der Regel Gedanken gemacht und gute Gründe gefunden, an einem solchen gemeinschaftlichen Projekt zu arbeiten. So auch die Mitglieder von a-w-s aus Stuttgart, die mit pragmatischem Idealismus an der Verwirklichung eines solchen Wohnprojektes arbeiten.

Links zum Thema:
www.syndikat.org
www.pro-wohngenossenschaft.de
www.mika-eg.de
www.schellingstrasse.de
www.wogeno.de
www.susi-projekt.de
www.sargfabrik.at
www.kommune-niederkaufungen.de
www.villa-locomuna.de
www.oekodorf7linden.de